Adresse : Tierschutzverein Oer-Erkenschwick e.V., Postfach 1330, An der Feuerwache 12, 45739 Oer-Erkenschwick

Joschi und Jim Knopf - Vermittlung von privat

JUNGE SENIOREN SUCHEN GLEICHGESINNTE ;-)

Joschi (schwarz) und Jim Knopf (schwarz-weiß) sind im besten Katzenalter (aber ab 7 beginnt man bei Katzen schon von Senioren zu sprechen). Sie wurden am 21.09.2016 geboren und sind seitdem auch nie getrennt gewesen. Natürlich sind sie kastriert und gechipt.

Nun gibt es aber einen Einschnitt im Leben ihres Menschen und er kann ihnen nicht mehr so gerecht werden, wie sie es verdienen. "Satt und sauber" wäre auch weiterhin möglich, aber die beiden Brüder brauchen auch Kuschelzeit und Ansprache, um ihre zweite Lebenshälfte glücklich genießen zu können. Zu gerne machen sie es sich auf dem Schoß ihres Menschen gemütlich.

Sie kommen mit Artgenossen ganz gut klar und sind auch mit Hunden vertraut. In der Vergangenheit wurden sie auch regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt und können auch gerne noch einmal aktuell durchgecheckt werden. Es sind keine Futterunverträglichkeiten bekannt und Joschi und Jim Knopf benötigen bisher auch keine Medikamente. Wenn einmal eine Tablettengabe notwendig war (z.B. zur Entwurmung), zeigen sie sich als vorbildliche Patienten. Auch in der Tierarztpraxis sind sie gern gesehen, da sie bei allen Behandlungen einfach nett sind. Joschi ist auf drei Beinen unterwegs. Damit kommt er aber bestens klar.

Sie kennen Freigang und den sollen sie auch künftig erhalten.

Sollte jemand nur aus finanziellen Gründen Zweifel haben, den beiden Brüdern ein neues Zuhause zu schenken, lässt sich hierzu eine Lösung finden! Hauptsache, Joschi und Jim Knopf dürfen noch einmal "in den Rahmtopf fallen".

Bei Interesse oder Fragen schreibt einfach eine Mail an:

kontakt@tierschutzverein-oe.de

Wir leiten die Anfragen dann weiter!

Stand: August 2026

Lebens-Plätze für "wilde Feger" und "Mäusefänger" gesucht - so kann es gelingen :-)

Verschmuste, anhängliche Katzen finden im Tierheim häufig schnell ein neues Zuhause. Schwierig wird es bei Tieren, die von Geburt an fast keinen Menschenkontakt hatten und quasi als Streuner groß geworden sind.

Das sind -trotz bereits jahrelang bestehender Kastrationspflicht- leider mehr als genug.

Und genau um diese Katzen geht es!

Manch einer hätte vielleicht ein Plätzchen für diese Tiere und wir haben es schon häufiger erlebt, dass es an einem "ausbruchsicheren Raum" zur Eingewöhnung fehlte und sich ein Platz auf Lebenszeit für diese Mäusefänger so zerschlagen hat.

Aber daran soll es künftig nicht mehr scheitern!

Wir konnten uns -Dank einer großzügigen Spende- ein mobiles Auswilderungsgehege zulegen. Dieses kann drinnen (z.B. Tenne, Pferdebox, Schuppen o.ä.) oder auch draußen (dann an einem möglichst geschützten Ort) aufgebaut werden.

Nach einer ca. 6-wöchigen Eingewöhnungszeit erkennen die meisten Katzen den Ort als ihr neues Zuhause oder Territorium an.

Hier möchten wir Ihnen gerne vorstellen, wie dieses Gehege aussieht und wir Sie sich den Ablauf vorstellen können.

Die Grundfläche des Geheges können wir auf die möglichen Gegebenheiten abstimmen (2x3 m oder 3x3 m).

Zusätzlich kann eine Schleuse angebracht werden, damit das Gehege sicher betreten werden kann, ohne dass die dort untergebrachten Katzen ungewollt hinausgelangen können.

Nach dem Aufbau erfolgt die Einrichtung, damit sich die "Bewohner" in der Eingewöhnungsphase so wohl wie möglich fühlen.

Sicherlich ist hierbei auch auf jahreszeitliche Bedürfnisse zu achten (die Bilder zeigen eine Auswilderung im November/Dezember).

Ansonsten geben Versteckmöglichkeiten den Katzen Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten.

Natürlich sind auch Katzentoiletten vorhanden.

Der Futterplatz ist abgedeckt unter einer zweckentfremdeten Haube einer Katzentoilette untergebracht und ist mit einem Fliegennetz geschützt. Die Katzen haben das schnell toleriert.

Die angebrachte Wildtierkamera zeigt uns das Verhalten der Tiere in der Zeit der Eingewöhnung.

Nach ca. 6 Wochen wird mit der Öffnung der Gehegetür begonnen. Die künftigen Futter- und Schlafplätze sollten dann schon vorhanden bzw. eingerichtet sein, damit eine Orientierung dorthin erfolgen kann.

Die Kamera ermöglicht uns zu verfolgen, inwieweit das Gehege noch als Rückzugsort genutzt wird.

Danach richtet sich der Zeitpunkt des Gehege-Abbaus.

Haben Sie ein Plätzchen für Mäusefänger, die kein Fan menschlicher Schmuseeinheiten sind und sind Sie bereit, für diese Katzen zu sorgen?!

Oder kennen Sie jemanden, bei dem die Katzen ein solches Zuhause finden könnten?

Für Fragen und nähere Informationen stehen wir Ihnen natürlich sehr gerne zur Verfügung.

Melden Sie sich einfach telefonisch (02368 / 692855) auf unserer Tierschutzanlage. Man wird Ihr Anliegen in der Regel weiterleiten und wir melden uns dann bei Ihnen zurück.

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@tierschutzverein-oe.de

Wir bedanken uns schon jetzt vielmals - auch, bzw. vor allem im Namen unserer scheuen und wilden Samtpfoten!!