Adresse : Tierschutzverein Oer-Erkenschwick e.V., Postfach 1330, An der Feuerwache 12, 45739 Oer-Erkenschwick

Anmerkung : Wenn Sie auf das jeweilige Bild klicken, können Sie es vergrößern!


Die Reihenfolge der angezeigten Tiere entspricht nicht unbedingt der Reihenfolge ihres Eingangs. Auch Neuzugänge sind ggfls. weiter unten auf der jeweiligen Vermittlungsseite zu finden.

Desiree

Mama Desiree (ca. 2015/2016 geboren) tauchte auf einmal auf einem alten Firmengelände auf, wo die seinerzeit dort hinterlassenen (und kastrierten) Katzen noch immer versorgt werden.

Wie und warum sie dort gefunden wurde, verrät sie uns nicht. Sie hatte aber definitiv einmal ein Zuhause.

Sie war auch nicht alleine, sondern hatte vierfachen Nachwuchs im Gepäck und zeigte sich bei uns als fürsorgliche Katzen-Mutti.

Ihre Kitten sind mittlerweile vermittelt und Desiree natürlich kastriert.

Sie mag menschliche Zuwendung und möchte gern gestreichelt werden und zeigt auch, wenn es ihr zuviel wird. Als sie noch mit ihrem Nachwuchs zusammen lebte, hat sie häufiger einmal ausgeholt, wenn ihr Streicheleinheiten zuviel wurden. Seitdem die Kinderbande ausgezogen ist, ist dieses Verhalten eine echte Ausnahme geworden und sie steht nun dazu, verschmust zu sein ;-) (auf dem letzten Foto genießt sie die Streicheleinheiten auf dem Schoß liegend).

Aber außer zu schmusen und zu kuscheln, spielt sie auch gern.

Kleine Kinder sollten nicht im neuen Zuhause sein - Kinder im jugendlichen Alter sollten kein Problem sein.

Stand: 29.09.2020

Kobold

Kater Kobold, geb. ca. 2015/2016, kastriert

Kobold's bisheriger Mensch ist verstorben und der Kater hatte wohl noch einige Tage nach dessen Tod mit ihm in der Wohnung verbracht.

Die Gesamtsituation (Polizei etc.) war zudem ganz und gar keine "vertrauensbildende Maßnahme" für den offensichtlich ohnehin scheuen Kobold. So war wohl schon das Einfangen vor Ort ein weiteres Trauma für diesen Kater.

Als er auf der Tieraufnahmestation ankam, bekamen wir ihn gar nicht zu sehen. Er versteckte sich nur und fauchte, wenn man sich seiner Box näherte.

Dieses Verhalten ist für uns kein ungewöhnliches - obwohl es uns meistens eher bei Streunerkatzen begegnet. Was uns aber vielmehr sorgte, war die Tatsache, dass Kobold auch die Nahrungsaufnahme verweigerte.

Also begann das "Buffet-Programm": verschiedene Futtersorten, Forelle, Katzenmilch, weitere diverse Leckerchen ..... alles schien ihn nicht zum Fressen bewegen zu können. Letztendlich gelang es, ihn zu füttern, indem man ihm mit der Hand einen Löffel mit Futter direkt vor sein Maul hielt.

Kobold ist nun ca. einen Monat bei uns und macht ganz, ganz langsam ein paar Fortschritte. Nimmt man sich sehr viel Zeit, setzt sich zu ihm in sein Zimmer (Einzelzimmer) und spricht lange mit ihm - ja dann toleriert er inzwischen sogar eine Berührung mit der Hand.

Es geht also voran - aber der Weg ist noch lang. Vielleicht gibt es ja einen "Katzenflüsterer", der diesen Weg mit ihm gemeinsam gehen möchte?!

Hat man irgendwann das Herz eines solchen Tieres erobert, gibt es nichts Schöneres! Von "einfach" hat niemand etwas gesagt ;-)

Stand: 19.04.2020

Winnie

Winnie kam mit 5 Kitten zum Tierschutzverein. Anfangs war sie absolut scheu und man bekam sie gar nicht zu sehen. Selbst ans Futter traute sie sich nur, wenn kein Mensch zu sehen war.

Inzwischen ist sie immer noch mehr als vorsichtig und stets auf der Hut, aber man kann inzwischen Blickkontakt zu ihr aufnehmen, ohne dass sie sofort faucht und sie bleibt auch sitzen, wenn man vorsichtig und mit Ruhe den Raum betritt.

Winnie ist eine ganz tolle und vorbildliche Katzenmama. Auch wenn ihre Babies nun schon zum Auszug bereit sind, liegt sie immer noch mit ihnen zusammen und auch die "Milchbar" ist noch geöffnet. Vielen Katzenmüttern sind ihre Kitten in diesem Alter schon etwas lästig und sie stupsen sie dann auch von sich. Nicht so Winnie.

Stand: 07.10.2020

Simba

Guten Tag allerseits,

darf ich mich vorstellen?! Ich bin eine Fellnase namens Simba, geb. am 20.02.2018. Ich liebe es, zu schlafen - in jeglicher witzigen, süßen und sehr gelenkigen Position.

Schmusen tue ich auch gerne - am liebsten komme ich zum Kuscheln, ohne mich dazu auffordern zu lassen.

Aber dennoch liebe ich es auch, ausgiebig zu spielen, da ich sehr viel Energie habe. Temperamentvoll bin ich zudem auch; ich habe "Pfeffer im Hintern". Ich bin sehr neugierig und schnüffel alles ab, was mir in die Quere kommt, oder was ich entdecke.

Ich stehe total auf diese genialen Katzenminze-Kissen, diese Katzenspielangeln oder Laserpointer und jegliche anderen Katzenspielzeuge. Manchmal muss man mich animieren, aber dann lege ich so richtig los - wie ein Flitzebogen. Bin leidenschaftlicher Leckerli-Vertilger und liebe Thunfisch.

Ich bin kastriert und habe keinerlei Allergien. Meinen Impfpass habe ich dabei.

Ich suche ein neues liebevolles, herzliches Zuhause, wo ich mich wohlfühlen und ausgiebig ICH sein kann. Dazu brauche ich Liebe und Geborgenheit und am besten auch einen gleichgesinnten Katerkumpel.

Bisher war ich ein reiner Wohnungskater, aber ich habe gemerkt, dass mir das manchmal doch nicht reicht. Dann bin ich einfach nicht ausgelastet und werde etwas unleidlich. Deshalb bin ich auf der Suche nach einem Zuhause, wo ich auch Freigang haben kann, ohne gleich im wahrsten Sinne des Wortes "unter die Räder" zu geraten.

Da muss doch was gehen........ Meldet euch beim TschV OE e.V. (ich lebe derzeit noch in meinem bisherigen Zuhause - der Kontakt wird dann hergestellt)

Stand: 17.10.2020

Django

Django ist ca. 3,5 Jahre alt (geb. Frühjahr 2017) und kommt ursprünglich von einem Bauernhof. Er lebt aber nun schon fast sein ganzes Leben als reiner Wohnungskater mit 2 Artgenossen zusammen und ihm ist anzumerken, dass ihm seine Situation nicht gefällt.

Er ist ein lieber Kerl, der sich bei Fremden zunächst etwas scheu zeigt. Wenn Django dann Vertrauen gefasst hat, kann er aber auch sehr verschmust sein.

Zur Zeit lebt er noch in seinem bisherigen Zuhause und es wäre natürlich toll, wenn er direkt von dort vermittelt werden könnte und ihm der Weg über das Tierheim erspart bliebe.

Für Django suchen wir ein Plätzchen mit Freigang - denn vermutlich liegt genau dort sein bisheriges Problem......der Freigang scheint ihm offenbar zu fehlen und das macht missmutig und lässt Kater auf dumme Gedanken kommen.

Den Kontakt zum bisherigen Besitzer stellen wir gerne her, wenn Sie sich beim TschV OE e.V. melden.

Stand: 29.09.2020

Cicco und Lilly

Cicco (obere Foto-Reihe; geb. 2010) und Lilly (genannt Mimi; untere Foto-Reihe; geb. 2009) kamen am 16.04.2020 zu uns, weil ihr Mensch verstorben ist. Ihr Herrchen war über 90 Jahre alt und so kennen sie ein ruhiges Zuhause, in dem man viel Zeit für sie hatte. Allerdings wurde Cicco wohl auch etwas zu sehr mit Leckerchen verwöhnt, sodass wir mit einem kleinen Abnehmprogramm seinen Katerspeck vertrieben haben.

Lilly ist die Mutter von Cicco. Da sie ihr gesamtes Leben bisher gemeinsam verbracht haben, möchten wir sie nun auf keinen Fall trennen. Der Verlust ihres Menschen ist für die beiden Schmusemäuse schon schlimm genug.

Zu Anfang war Cicco etwas entspannter als seine Mutter. Lilly hatte zu Anfang noch sehr mit der Verunsicherung durch die aktuelle Situation zu kämpfen. Sie hatte sich aber auch gut eingelebt (soweit, wie das in einer Tieraufnahmestation möglich ist) und eine Zahnsanierung wurde mittlerweile ebenfalls durchgeführt.

Beide konnten gemeinsam vermittelt werden und zeigten sich im neuen Zuhause auch recht schmusig und alles schien in Ordnung. Dann entwickelte Cicco aber eine Unsauberkeit, die als Prostest gewertet wurde. Nach einigen Wochen wurden Mutter und Sohn schweren Herzens zum Tierschutzverein zurückgebracht.

Sie wurden erneut durchgecheckt und auch eine Expertin auf dem Gebiet des Tierverhaltens wurde zu Rate gezogen.

Cicco hatte eine massive Blasenentzündung und die Antibiotikatherapie schlug zunächst nicht richtig an. Der Keim wurde analysiert, das richtige Medikament gefunden und nun kann es nur noch bergauf gehen. Allerdings nur dann, wenn auch die Psyche mitspielt.

Und die beiden Schätze scheinen zunehmend zu resignieren. Sie waren Zeit ihres Lebens Aufmerksamkeit und Zuwendung gewöhnt - und das lässt sich im erforderlichen Maß leider nicht in den Tierheimalltag integrieren.

Lilly und Cicco sind reine Wohnungskatzen. Gegen Frischluft und ein Sonnenbad auf einem gesicherten Balkon haben sie aber nichts einzuwenden ;-)

Stand: 07.10.2020

Evelyn (vermittelt)

Evelyn kam als werdende Mama und Fundkatze zu uns. Sie ist absolut verschmust und auch als ihre Babies auf der Welt waren, ließ sie die Menschen das tun, was sie tun mussten (Kitten regelmäßig wiegen etc.).

Sie ist eine tolle Mama - und hat auf jeden Fall ihre Fellfarbe vererbt. Mama schwarz und alle Sprösslinge ebenfalls (siehe auch die Vermittlungsseite "Babykatzen").

Circa Mitte Oktober 2020 können die "kleinen schwarzen Teufel" ausziehen. Mama wird voraussichtlich schon vorher kastriert und ist dann auch auszugsbereit.

Auf der Pflegestelle ist zu beobachten, dass sie gerne Zeit am Fenster verbringt und relativ sehnsüchtig nach draußen schaut. Gegen Freigang hätte sie wohl nichts einzuwenden. Ein eingenetzter Balkon sollte es aber mindestens sein.

Stand: 11.09.2020

Lucy (derzeit nicht in der Vermittlung)

Irgendwie meint es das Schicksal nicht wirklich gut mit der lieben Lucy (geb. 20.05.2011). Kaum auf der Welt, stand ihr Leben schon auf der Kippe. Aber letztlich wurde sie gesund und munter und konnte mit ihrer Schwester in ein neues Zuhause umziehen. Ihre Schwester verlor sie dann aber schon bald durch einen Verkehrsunfall.

Da Lucy nicht die geborene Schmusebacke ist, zogen bald noch ein paar Kumpel zum Kraulen ein. Im Laufe der Jahre haben sich die Verhaltensweisen nun aber arg zum Nachteil von Lucy entwickelt. Sie ist das Opfer ihrer männlichen Artgenossen.

Der Anführer der Kater-Gang hat das Zuhause schon verlassen müssen - in der Hoffnung, dass dann Frieden für dieses liebe Katzenmädchen einkehrt.

Leider kam es anders ...... es wurde ein neuer "Bandenführer" auserkoren und die Kater machen sich gemeinsam des Mobbings schuldig.

Lucy überwindet sich nur noch nach Hause zu kommen, wenn der Hunger allzu groß wird.

Das ist auf Dauer kein Leben für dieses liebe und zurückhaltende Katzenmädchen, das niemals die Pfote hebt oder gar Krallen zeigt. Wenn sie ängstlich oder unsicher ist, faucht sie - mehr nicht.

Auch wenn sie nicht unbedingt Körperkontakt sucht, findet sie es toll, eine Familie zu haben. Lucy ist eine etwas "unsichtbare" Katze: Sie stört nicht, sie macht nichts kaputt, sie ist niemals aufdringlich. Sie lässt sich anfassen und streicheln und wenn der Napf leer ist, kann es sein, dass sie ihren Menschen auf der Couch besucht, um diesen Zustand des Napfes zu "reklamieren" :-)

Mit Hunden (sie lebt mit 3 großen Hunden zusammen) hat die liebe Lucy überhaupt kein Problem.

Zu ihrem Glück -das sie nun endlich finden soll- gehört kein Artgenosse aber dafür Freigang.

Lucy lebt aktuell noch im bisherigen Zuhause.

Kontakt über den Tierschutzverein OE e.V. (sie wurde seinerzeit auch über den Verein vermittelt)

Stand: 15.08.2020